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Josefine
Mutzenbacher. Die Geschichte einer Wiener Dirne. Von ihr selbst
erzählt.
Josefine Mutzenbacher ist der Name einer vermutlich fiktiven Wiener
Prostituierten, die ihr eigenes, erotisches Leben erzählt.
Diese Memoiren sind in kleiner Auflage 1906 in Wien erschienen,
fanden aber erst in den 1970er Jahren in Deutschland größere
Verbreitung. Der Autor des Romans ist unbekannt, das Buch wird
aber dem österreichisch-ungarischen Schriftsteller Felix
Salten (Autor von „Bambi“) zugeschrieben und gilt,
laut Oswald Wiener, als der einzige deutsche pornographische Roman
von Weltrang.
Was das Buch ausmacht, sind eindeutig die fröhlich frivolen
Schilderungen der erotischen Abenteuer im "Wiener Dirnendeutsch"
voller Charme. Auch wenn die Geschichte von sozialkritischem oder
juristischem Standpunkt aus umstritten ist, so stellt Josefine
ihr Liebesleben als eines, von äußerster Lust und Spaß
geprägtes dar. Das alles spielt zudem auf der Bühne
der "Wiener Sexualität", und die ist so besonders,
wie die Auffassung der Wiener vom Leben selbst: Fröhlich
in den Untergang - skandalös und fröhlich... |
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